Martin Borsetti
19. September 2026 · 📍 Bangkok
Wenn die Flüsse in Thailand am höchsten stehen, beginnt die Zeit der Langboote.
Vor allem im September und Oktober treten in vielen Provinzen Dörfer gegeneinander an: schmale, lange Holzboote, dicht besetzt mit Ruderern, die im Takt ins Wasser stechen. Bekannt dafür sind unter anderem Nan, Phichit, Phitsanulok und Ayutthaya.
Die Rennen gehören zur Regenzeit und zur buddhistischen Fastenzeit. Es geht nicht nur um den Sieg. Sie sind auch eine Art, den Flüssen Respekt zu erweisen, von denen die Dörfer leben.
Besonders schön zeigt das Lang Suan in der Provinz Chumphon. Dort findet das Rennen am Tag nach dem Ende der Fastenzeit statt, zusammen mit einer Prozession mit einer Buddha-Figur. Die Boote werden traditionell aus Takhian gebaut, einem harten Eisenholz. Der gefällte Stamm blieb früher ein ganzes Jahr im Wald liegen, damit er vollständig trocknet. In einem Boot sitzen 32 Ruderer, so viele, wie die alte Lehre Bestandteile des menschlichen Körpers zählt.
Am Tag vor dem Rennen wird jedes Boot gesegnet, mit Kerzen, Räucherstäbchen und Gaben. Die Ruderer glauben fest an einen weiblichen Schutzgeist, der im Boot wohnt. Von ihr hängt der Sieg ab.
Gewonnen hat dort übrigens nicht, wer zuerst über eine Linie fährt. Am Ziel hängt eine Flagge, und wer sie zuerst greift, holt den Sieg für sein Dorf.
Hast du schon einmal ein Langboot-Rennen am Fluss erlebt? Und wo war das?
Vor allem im September und Oktober treten in vielen Provinzen Dörfer gegeneinander an: schmale, lange Holzboote, dicht besetzt mit Ruderern, die im Takt ins Wasser stechen. Bekannt dafür sind unter anderem Nan, Phichit, Phitsanulok und Ayutthaya.
Die Rennen gehören zur Regenzeit und zur buddhistischen Fastenzeit. Es geht nicht nur um den Sieg. Sie sind auch eine Art, den Flüssen Respekt zu erweisen, von denen die Dörfer leben.
Besonders schön zeigt das Lang Suan in der Provinz Chumphon. Dort findet das Rennen am Tag nach dem Ende der Fastenzeit statt, zusammen mit einer Prozession mit einer Buddha-Figur. Die Boote werden traditionell aus Takhian gebaut, einem harten Eisenholz. Der gefällte Stamm blieb früher ein ganzes Jahr im Wald liegen, damit er vollständig trocknet. In einem Boot sitzen 32 Ruderer, so viele, wie die alte Lehre Bestandteile des menschlichen Körpers zählt.
Am Tag vor dem Rennen wird jedes Boot gesegnet, mit Kerzen, Räucherstäbchen und Gaben. Die Ruderer glauben fest an einen weiblichen Schutzgeist, der im Boot wohnt. Von ihr hängt der Sieg ab.
Gewonnen hat dort übrigens nicht, wer zuerst über eine Linie fährt. Am Ziel hängt eine Flagge, und wer sie zuerst greift, holt den Sieg für sein Dorf.
Hast du schon einmal ein Langboot-Rennen am Fluss erlebt? Und wo war das?