Martin Borsetti
3. September 2026 · 📍 Bangkok
Ein Flugzeugträger, 5.000 Soldaten – und eine Stadt, die es ohne sie nie gegeben hätte 🇹🇭
Seit gestern liegt die USS Abraham Lincoln vor Laem Chabang. 250 Tage war das Schiff ohne Landgang unterwegs, jetzt haben rund 5.000 Soldaten bis Sonntag frei. Vierzig Busse pendeln zwischen Hafen und Pattaya.
Alle berichten darüber. Meistens geht es um Umsatz, um Nachtleben, um die üblichen Klischees.
Mich interessiert etwas anderes.
Pattaya war bis in die 1960er ein Fischerdorf. Ein paar hundert Menschen, Boote, Strand. Dann kamen im Vietnamkrieg amerikanische Soldaten zur Erholung – und blieben nicht, aber kamen wieder. Und wieder. Aus dem Dorf wurde eine Stadt. Aus Stränden wurde Infrastruktur. Was heute Millionen Besucher im Jahr anzieht, ist im Kern das Ergebnis von genau solchen Landgängen.
Wer heute in Jomtien wohnt, in Naklua ein Haus hat oder in Pattaya seinen Ruhestand verbringt, lebt in einer Stadt, die es in dieser Form ohne diese Geschichte nicht gäbe. Man merkt es nicht im Alltag. Aber es steckt in jeder Straße.
Diesmal ist es ein Wochenende. Ein paar volle Restaurants, ein paar mehr Menschen auf der Beach Road, dann fährt das Schiff weiter.
Aber es ist auch eine Erinnerung daran, dass Orte eine Vorgeschichte haben – auch die, an denen wir längst zuhause sind.
Wie erlebt ihr das gerade vor Ort? Und für alle, die schon länger da sind: Habt ihr frühere Besuche dieser Art miterlebt?
Seit gestern liegt die USS Abraham Lincoln vor Laem Chabang. 250 Tage war das Schiff ohne Landgang unterwegs, jetzt haben rund 5.000 Soldaten bis Sonntag frei. Vierzig Busse pendeln zwischen Hafen und Pattaya.
Alle berichten darüber. Meistens geht es um Umsatz, um Nachtleben, um die üblichen Klischees.
Mich interessiert etwas anderes.
Pattaya war bis in die 1960er ein Fischerdorf. Ein paar hundert Menschen, Boote, Strand. Dann kamen im Vietnamkrieg amerikanische Soldaten zur Erholung – und blieben nicht, aber kamen wieder. Und wieder. Aus dem Dorf wurde eine Stadt. Aus Stränden wurde Infrastruktur. Was heute Millionen Besucher im Jahr anzieht, ist im Kern das Ergebnis von genau solchen Landgängen.
Wer heute in Jomtien wohnt, in Naklua ein Haus hat oder in Pattaya seinen Ruhestand verbringt, lebt in einer Stadt, die es in dieser Form ohne diese Geschichte nicht gäbe. Man merkt es nicht im Alltag. Aber es steckt in jeder Straße.
Diesmal ist es ein Wochenende. Ein paar volle Restaurants, ein paar mehr Menschen auf der Beach Road, dann fährt das Schiff weiter.
Aber es ist auch eine Erinnerung daran, dass Orte eine Vorgeschichte haben – auch die, an denen wir längst zuhause sind.
Wie erlebt ihr das gerade vor Ort? Und für alle, die schon länger da sind: Habt ihr frühere Besuche dieser Art miterlebt?